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Licht auf dem Weg

Deine Barmherzigkeit ist gross, o HERR: nach Deinen Rechten (oder: Verordnungen) belebe mich wieder!
Psalm 119,156

Der Psalmist möchte neu belebt werden. Wie er den Herrn darum bittet, ist aufschlussreich für unser Gebetsleben. Er beginnt damit, dass er sich auf die Barmherzigkeit seines Herrn beruft. Das ist ein bedeutender Anfang eines Gebetes um Hilfe. Hier werden wir an die Schwestern des kranken Lazarus erinnert, die den Herrn mit den Worten um Hilfe baten: Herr, siehe, der, den Du lieb hast, der ist krank! (Joh 11,3). Sie beriefen sich auf die Liebe des Herrn zu Lazarus. Auch wir sollten uns in unseren Gebeten vielmehr auf die Liebe und Barmherzigkeit unseres Heilandes berufen. Und das gilt für jedes Gebet. Der Prophet Daniel bat eindringlich um Vergebung für sich und das Volk und tat dies mit den Worten: Neige, mein Gott, Dein Ohr und höre! ... Denn nicht auf Grund der Erweise unserer Gerechtigkeit bringen wir unser Flehen vor Dich, nein, im Vertrauen auf Deine grosse Barmherzigkeit (Dan 9,18).

Im zweiten Teil dieses Verses sehen wir, dass der Psalmist sich auf die Rechte oder Verordnungen seines Herrn stützt. Er geht davon aus, dass der Herr helfen will, weil Er es verordnet hat; es entspricht Seiner Gerechtigkeit, Seinem Wesen, Seinem Willen zu helfen, wenn Er den Psalmisten neu belebt.

Es ist das Privileg aller Kinder Gottes, dass sie sich nicht nur auf die grosse Barmherzigkeit ihres Gottes berufen, sondern auch damit rechnen dürfen, dass der Herr hört und hilft. Psalm 145,19 verheisst uns: Er tut, was die Gottesfürchtigen begehren, und hört ihr Schreien und hilft ihnen.



  Mit herzlichen Grüssen aus Niederönz,
  Marcel Malgo




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