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Licht auf dem Weg

Lass Deine Hand bereit sein, mir zu helfen, denn Deine Befehle hab' ich erwählt.
Psalm 119,173

Über die wichtige Entscheidung des Psalmisten - Deine Befehle hab' ich erwählt - durften wir bereits in der Auslegung des Verses 30 nachdenken. Auch andere Verse behandeln dieses Thema. Wir wollen uns deshalb nun mit dem ersten Teil dieses Verses beschäftigen: Lass Deine Hand bereit sein, mir zu helfen.

Dies ist ein wunderbares Bild! Denn es sind die Hände unseres Herrn, mit denen Er segnet, hilft und rettet. Fünfmal lesen wir im Buche Esra, dass die Hand des HERRN, seines Gottes, über Esra und die seinen war (Esr 7,6.9.28; 8,18.22). Und diese Hände sind es, durch die Er immer wieder Hilfe und Heil bewirkt! Das war schon beim Auszug der Israeliten aus Ägypten so. Wir hören den Herrn durch Jeremia sagen (Jer 31,32): Ich nahm sie bei der Hand, dass Ich sie aus Ägyptenland führte. Können wir uns im Geiste vorstellen, wie Gott der Herr Sein Volk an der Hand nimmt um sie aus dem Gefängnis Ägypten zu führen?
Ferner sagt der Herr uns durch Jesaja (Jes 41,10): Ich erhalte dich durch die rechte Hand Meiner Gerechtigkeit. Das ist ein starkes Wort! Und dann heisst es von unserem Herrn Jesus einige Male: Und legte die Hände auf sie... (Mat 19,15). Oder: Er streckte die Hand aus und rührte ihn an... (Luk 5,13). Das geschah oft bei kranken und leidenden Menschen oder wenn Er Kinder segnete.
Liebe Geschwister, wenn Jesus uns segnet, dann berührt Er uns; Er ergreift unsere Hand! Ja, die Hände unseres Herrn sind gewaltige Instrumente des Segens! Deshalb ist das Lied - „So nimm denn meine Hände und führe mich" - ein so herrliches Lied! Ich lege - im geistlichen Sinne - meine schwachen, zittrigen Hände in Seine starken, segnenden Hände. Wichtig ist dabei - wie das Lied es sagt -, unsere beiden Hände in Seine Hände zu legen, damit wir nicht gleichzeitig Ihn und auch noch etwas anderes festhalten können. Nein, wer vom Herrn gesegnet werden will, muss sich Ihm ganz hingeben und alles andere fahren lassen.

Welch ein wunderbares Gebet des Psalmisten ist die Aussage - Lass Deine Hand bereit sein, mir zu helfen! Lasst uns diese Worte noch vielmehr im Glauben dem Herrn bringen und uns durch Seine liebevollen Hände segnen lassen!
Lasst uns wie die Knechte und Mägde in Psalm 123,2 ständig auf die Hände unseres Herrn blicken: Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hand ihrer Herren, wie die Augen der Magd auf die Hand ihrer Gebieterin, so sind unsre Augen auf den HERRN, unsern Gott, gerichtet.



  Mit herzlichen Grüssen aus Fraubrunnen,
  Marcel und Rita Malgo




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Wortbetrachtung und Gebet

Jeden Donnerstagabend um 18:30 Uhr
Konferenzraum Blaues Kreuz, Lindenrain 5, Bern



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