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Herzlich willkommen


Jesus sagt

Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.
Matthäus 5,7

Als unser Herr an einem Sabbat mit Seinen Jüngern durch die Kornfelder wanderte, begannen die hungrigen Jünger Ähren abzupflücken und sie zu essen. Als die frommen Pharisäer das sahen, sagten sie zu Ihm: Sieh doch! Deine Jünger tun da etwas, was man am Sabbat nicht tun darf! (Mat 12,2). Unser Herr gab ihnen zur Antwort: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und seine Gefährten hungerte? Wie er in das Haus Gottes hineinging und sie die Schaubrote assen, welche weder er noch seine Gefährten essen durften, sondern allein die Priester? Oder habt ihr nicht im Gesetz gelesen, dass am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entweihen und doch ohne Schuld sind? (Mat 12,3-5). Und dann fügte Er noch hinzu: Wenn ihr aber wüsstet, was das heisst: Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer, so hättet ihr die Unschuldigen nicht verurteilt (Mat 12,7).

Wir sollten als Kinder Gottes untereinander ‒ und auch gegen die Menschen dieser Welt ‒ barmherzig sein, weil wir selber Barmherzigkeit erlangt haben. Es wird einmal an uns geahndet werden, wenn wir keine Barmherzigkeit geübt haben. Im Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht wird uns das sehr ernst aufgezeigt (Mat 18,21-35). Dieser Knecht, der einem Mitknecht keine Barmherzigkeit erwies, musste sich die Worte gefallen lassen: Du böser Knecht! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich batest; solltest denn nicht auch du dich über deinen Mitknecht erbarmen, wie ich mich über dich erbarmt habe? (Mat 18,32-33). Jakobus erklärt in diesem Zusammenhang: Denn das Gericht wird ohne Barmherzigkeit sein gegen den, der nicht Barmherzigkeit geübt hat (Jak 2,13). Das widerfuhr jenem unbarmherzigen Knecht im Gleichnis.

Lasst uns unser Eingangswort aus Matthäus 5,7 zu Herzen nehmen. Lasst uns bedenken, dass unser Vater im Himmel entsprechend unserer Barmherzigkeit gegenüber unserem Mitmenschen mit uns barmherzig ist. Unser Herr sagt in Lukas 6,36: Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.


  Mit herzlichen Grüssen,
  Marcel und Rita Malgo




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