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Licht auf dem Weg

Ich befolge Deine Befehle und Zeugnisse; denn alle meine Wege sind Dir bekannt.
Psalm 119,168

Im vorigen Vers 167 bezeugt der Psalmist, dass er die Zeugnisse seines Herrn befolgen will und dass er sie liebhat. Wir haben gesehen, dass diese zwei Dinge zusammengehören. In unserem heutigen Vers wiederholt er, dass er die Zeugnisse des Herrn befolgen will und fügt dann hinzu: Denn alle meine Wege sind Dir bekannt. Auch diese zwei Aussagen gehören untrennbar zusammen. Weil die Wege des Psalmschreibers - sein ganzes Leben - wie ein offenes Buch vor dem Herrn sind, darum will er die Befehle und Zeugnisse des Herrn befolgen.

Wir sollten vielmehr damit rechnen, dass jede noch so kleine Regung unseres Herzens dem Herrn bekannt ist. Hiob war sich dessen bewusst; hören wir ihn doch sagen: Sieht Er nicht meine Wege, und zählt Er nicht alle meine Schritte? (Hi 31,4). Auch für den Schreiber von Psalm 139 war es unumstössliche Wahrheit, dass nichts vor dem Herrn verborgen ist: HERR, Du hast mich erforscht und kennst mich! Ich sitze oder stehe, so weisst Du es; Du merkst meine Gedanken von ferne. Du beobachtest mich, ob ich gehe oder liege, und bist vertraut mit allen meinen Wegen; ja es ist kein Wort auf meiner Zunge, das Du, HERR, nicht völlig wüsstest! (Ps 139,1-4).

Es ist ohne Zweifel eine grosse Ermutigung, dass unser Leben so offen liegt vor dem Herrn; dies gibt uns ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Aber, es führt uns auch in die Verantwortung, in Heiligung und tiefer Hingabe zu leben! Und das war das Anliegen des Psalmisten, der deshalb die Befehle und Zeugnisse des Herrn befolgen will, weil sein Leben vor dem Herrn ein offenes Buch ist. Diese Tatsache spornt ihn an, seinem Herrn hingegeben zu leben.
Es ist übrigens nicht nur so, dass der Herr mit all unseren Wegen bekannt ist, sondern Er gibt auch acht darauf; d.h. Er prüft sie ganz genau. In Sprüche 5,21 heisst es: Denn vor den Augen des HERRN liegen die Wege eines jeden offen da, und auf alle seine Pfade gibt Er acht. Ist es angesichts solcher Tatsachen nicht lebensnotwendig, dass wir uns noch viel mehr darnach ausstrecken, die Befehle und Zeugnisse unseres Herrn genau zu befolgen? Im Himmel wird es auf uns zurückfallen, wie wir hier auf Erden gewandelt sind: Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden (= persönlich erscheinen), damit ein jeder (seinen Lohn) empfange, je nachdem er während seines leiblichen Lebens gehandelt hat, es sei gut oder böse (2Kor 5,10).



  Mit herzlichen Grüssen aus Fraubrunnen,
  Marcel und Rita Malgo




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